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Stars & Stripes forever - USA: Land der (un-)begrenzten Möglichkeiten

Zum 4. Juli, dem wohl bekanntesten Unabhängigkeitstag der Welt, haben wir für euch ein Dokumentarfilm-Special über die USA zusammengestellt. Österreichische Filmemacher:innen geben intime Einblicke in die Höhen und Tiefen der US-amerikanischen Bevölkerung, Politik und Topographie. Das Ergebnis: Kopfschütteln, Bewunderung und ein besseres Verständnis des drittgrößten Landes der Welt.

Die Großmacht USA hat so viel Einfluss auf den Rest der Welt wie fast kein anderes Land auf diesem Planeten. US-amerikanische Filme, Musik, Mode und Fastfood sind fixer Bestandteil unseres Lebensalltags und beeinflussen auch unseren täglichen Sprachgebrauch. Schon seit langem wissen wir, dass viele Versprechen, die das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt, unerfüllt bleiben und sich das Land der Träume eher als Land der Albträume entpuppt, in dem man schnell mit drei Jobs, einem Berg an Schulden und ohne Krankenversicherung dasteht.

Mit dem 4. Juli zelebriert das selbsternannte “greatest country in the world” – die Vereinigten Staaten von Amerika –  jährlich seine Unabhängigkeit von der Monarchie Großbritanniens: Feuerwerke, Barbecues und Picknicks sind fixer Bestandteil der Festivitäten. Bei der Dekoration ist alles erlaubt, solange es in rot, weiß und blau ist – den Farben der US-amerikanischen Flagge. Es ist ein Land der Extreme, mit seinen wunderschönen National Parks, freundlichen Menschen, und den Verheißungen, vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen zu können. In den folgenden Dokumentationen werden die USA aus mannigfaltigen Sichtweisen beleuchtet und geben Einblick in das Leben unterschiedlicher Gesellschaftsschichten und Lebensrealitäten.

American Wall

R: Thomas Zeller & Christine Lechner, Dokumentation, AT 2022, 87min.

Die filmische Reise führt entlang der Grenze zwischen den USA und seinem südlichen Nachbarn, Mexiko. Auf US-amerikanischer Seite der Grenzlinie folgend, begegnet diese Bestandsaufnahme hier lebenden und arbeitenden Menschen, die von Abschiebung bedroht sind oder für humanitäre Organisationen Flüchtlingshilfe anbieten und den Bau weiterer Grenzbefestigungen ablehnen. Gleichzeitig sind Bürgerwehren unterwegs, die sich dem Kampf gegen den Drogenhandel verschrieben haben und sich nach einer völlig undurchlässigen Grenze sehnen. Aber auch Unternehmer und Rancher sind im täglichem Alltag mit den Vorgängen an der Grenze konfrontiert. In diesem Spannungsfeld führt der Streifzug von wenig geschützten bis hin zu Hochsicherheitszonen, von unwirtlichen Wüstenstreifen bis in (sub-)urbane Zentren – eine eindrucksvolle, spannende Reise durch den Süden der USA.


Arche Nora

R: Anna Kirst, Dokumentation, AT 2020, 79min.

In den USA erhalten die Kinder von undokumentierten Einwanderern durch ihre Geburt auf US-amerikanischem Boden die Staatsbürgerschaft. Nora kämpft für tausende dieser Kinder, damit die Familien im Fall einer Abschiebung der Eltern nicht für immer getrennt werden. Sie inszeniert sich dafür in den Medien, vertraut auf ihre Freunde in der republikanischen Partei und stellt all unsere Vorstellungen einer Sozial-Heldin auf den Kopf.


The Bubble

R: Valerie Blankenbyl, Dokumentation, AT/CH 2021, 92min.

Unter der strahlenden Sonne Floridas, so das Versprechen, gibt es einen Ort, an dem man das eigene Leben auf angenehmste Weise um zehn Jahre verlängern kann. Mit 54 Golfplätzen, 96 Swimming-Pools, unzähligen Freizeitanlagen und Clubs sind die Villages eine Art Disneyland für 150.000 Rentner*innen. Gelegen hinter gut bewachten Eingangstoren, sind die Villages die weltgrößte Seniorenstadt, in der man nie daran erinnert wird, wie alt man ist. Denn wo alle alt sind, existiert das Alter nicht. Friedhöfe, die diesen Eindruck stören könnten, gibt es nicht, und wenn die Ambulanz kommt, wird die Sirene abgeschaltet. Der Film führt in eine utopisch anmutende Retortenstadt, in der nicht nur alle gleich alt, sondern auch gleich gesinnt sind: größtenteils weiße Trump-Anhänger*innen. Der künstlichen Welt, in der sich identische Häuschen mit grünen Vorgärten aneinanderreihen, wird die wild-schöne Natur gegenübergestellt, die durch die ständig wachsenden Villages verdrängt wird. Ein Film über eine sich immer stärker zerklüftende Gesellschaft und das Erbe, das die Babyboomer hinterlassen.


American Dream Stories

R: Thomas Zeller & Christine Lechner, Dokumentation, AT 2017, 80min.

Die filmische Reise führt mehr als 45.000 km mit der Eisenbahn quer durch die Vereinigten Staaten, auf der Suche nach den verbliebenen Fragmenten des amerikanischen Traums. Der Dokumentarfilm “American Dream Stories” wird dabei zu einer Bestandsaufnahme einer Nation, die vor 150 Jahren durch das Eisenbahnnetz aufgebaut wurde und sich heute infrastrukturell, wirtschaftlich und sozial am Scheideweg befindet. Die Kamera ist aus dem Fenster der Zugabteile auf die Umgebung gerichtet und lädt das Publikum zu einer wundersamen Reise ein. Die Sicht auf Hinterhöfe, Industriezonen und private Gärten ermöglicht Blicke hinter die Fassade dieses vielfältigen Landes. Durchbrochen werden die Ausblicke von Erzählungen der Passagiere, die davon handeln, wie sehr sich ihre und die Situation ihrer Mitmenschen in den letzten Jahren verändert hat, was die Zukunft ihrer Nation bringen wird und davon, wie sehr sie noch an den amerikanischen Traum glauben – oder auch nicht.


This Land Is My Land

Susanne Brandstätter, Dokumentation, AT 2019, 105min.

„Was zum Teufel passiert mit meinem Land?“ Mit dieser brennenden Frage besucht Susanne Brandstätter – amerikanisch-österreichische Dokumentarfilmerin – Trump-Wähler*innen in Ohio und entdeckt dort den Mikrokosmos einer zutiefst gespaltenen USA. Dabei offenbart der Dokumentarfilm „This Land Is My Land“ verblüffende Parallelen zwischen Amerika und Europa, besonders wenn er der Frage nachspürt, warum wir Menschen auf unseren politischen Meinungen beharren.


A Good American

R: Friedrich Moser, Dokumentation, AT/USA 2015, 100min.
Der beste Spion, den die USA je hatten, nimmt nach Ende des Kalten Krieges für die NSA die Herausforderungen des digitalen Zeitalters an und entwickelt ein Überwachungstool, das jedes elektronische Signal auf der ganzen Welt erfassen, es nach Zielobjekten filtern, Ergebnisse in Echtzeit liefern kann und dabei auch noch die Privatsphäre der Bürger*innen schützt, wie von der US-Verfassung verlangt. Das Tool ist perfekt – aber nicht teuer genug. Deshalb wird es von einer Gruppe mächtiger Männer mit massiven Eigeninteressen abgeschossen und begraben – drei Wochen vor 9-11. Wiederbelebt für einen Testlauf durch die NSA-Datensammlung im Frühjahr 2002, findet das Programm sofort die Attentäter und ihre Ziele. Fazit: das Programm hätte 9-11 verhindern können. Reaktion der NSA: Vernichtet das Programm! Dies ist die wahre Geschichte von Bill Binney und seinem Programm ThinThread.

American Passages

R: Ruth Beckermann, Dokumentation, AT 2011, 120min.

Beginn ein Moment des Glücks. We’re free! jubelt ein Afroamerikaner in Harlem, als hätte erst die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten hunderte Jahre Sklaverei endgültig beendet. AMERICAN PASSAGES führt in einer assoziativen Reise durch die USA: von desillusionierten Irak-Veteranen über homosexuelle Adoptivväter, schwarze Richterinnen, weiße Partylöwen bis zu einem Zuhälter am Spieltisch eines Casinos in Las Vegas. Ein episches Panorama Amerikas.


Motorcity

R: Arthur Summereder, Dokumentation, AT 2021, 85min.

In Detroit donnern die Motoren. Arthur Summereder ist angereist, um der lokalen Drag-Racing-Szene nachzuspüren. Die aufwendig frisierten Fahrzeuge erreichen binnen kürzester Zeit gewaltige Geschwindigkeiten, ein Rennen währt nur wenige Sekunden. Eine magische Spanne, in der sich gegenwärtiges und vergangenes Detroit möglicherweise überlagern. Der Sport gerinnt zum „puristischen Manifest“, dessen Jünger/innen die Gesetzmäßigkeiten von Raum und Zeit an ihre Grenzen treiben.


Tarpaulins

R: Lisa Truttmann, Dokumentation, AT/USA 2017,  78min.
Der Ausgangspunkt für “Tarpaulins” ist ein farbenfrohes Störmoment im Stadtbild von Los Angeles: ein Haus, das in eine riesige gestreifte Plane gehüllt ist. Es ist eines der Zelte, die zur Schädlingsbekämpfung mit Giftgas befüllt werden. Die Filmemacherin Lisa Truttmann erzählt die Geschichte dieser geheimnisvollen Objekte, indem sie über einen Zeitraum von zwei Jahren die buntgestreiften Zelte aufspürt. Sie dokumentiert die Wohnhäuser, die Termiten und die Spuren, die sie hinterlassen. Die Suche nach den winzigsten Bewohnern der Stadt und ihren Jägern wirft Fragen nach Leben und Tod, Profit und Verlust, Heim und Fremde, Mikro- und Makrokosmos auf. Die Zelte werden zu temporären Skulpturen, gigantische Kreaturen, die sich im Wind blähen, Skelette, die von Arbeitern verhüllt und entblößt werden. Holzstrukturen, beinahe fertige Häuser, nach einem Angriff zu zerklüfteten Mondlandschaften erodiert. Und dort, unter dem farbenprächtigen Umhang mit seiner brutalen Funktion gelingt es Truttmann im Unheimlichen etwas Wahrhaftiges einzufangen.

5 Himmelsrichtungen

R: Fridolin Schönwiese, Dokumentation, AT 2009, 94min.

Tres Valles und Kansas City – zwei Orte, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, verbunden durch Menschen wie Maria Esther und Miguel. Beide haben für eine lebenswerte Zukunft ihre Familien und ihre Heimat verlassen und sind von Tres Valles nach Kansas City ausgewandert. Dort führen beide ein Leben am Rande der Gesellschaft, kämpfen gegen Einsamkeit und steigende Arbeitslosigkeit, die sie als illegale Immigranten besonders trifft. Getrieben von ihren Träumen und Sehnsüchten folgen sie der fünften Himmelsrichtung, der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Ortlosigkeit in der Migration, das Dazwischen- und Verlorensein, sind dabei ihre Wegbegleiter.


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